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Kurze Inhaltsangabe


In dieser märchenhaften und phantastischen Geschichte begleiten wir unsere Heldin Barbara, die durch den Einfluss eines magischen Buches plötzlich aus unserer Zeit gerissen und in eine geheimnisvolle, mittelalterliche Welt versetzt wird. Hier bekommt sie die Aufgabe den bösen Dämon Sankrodom zu besiegen, der durch einen wundersamen Zufall nach tausend Jahren Gefangenschaft aus seinem Kerker befreit wurde. Sankrodom will erneut versuchen sich diese Welt durch seine teuflische Macht zu unterwerfen. Die Bosheit Sankrodoms kann nur mittels des Magischen Talismans vernichtet werden, den Barbara von der weisen Madame Histoir erhält. Auf ihrer Reise begegnet Barbara dem Prinzen Severin, der seine wahre Herkunft verborgen hält und verliebt sich in ihn. Prinzessin Tenere, die von Sankrodom in einem Verlies festgehalten wird, wird gezwungen einen Pakt einzugehen. Sie erhält den Auftrag den Prinzen Severin, den ein Geheimnis umgibt, zu Sankrodom zu locken. Mit Hilfe des magischen Spiegels erhält Tenere eine unwiderstehliche Schönheit, mit der sie den Prinzen verzaubert und sein Herz gewinnt. Dadurch wird seine wahre Liebe zu Barbara zerstört. Nachdem Prinzessin Tenere ihre Aufgabe erfüllt hat, wird sie von Sankrodom betrogen. Er entdeckt, dass sich Tenere in Severin verliebt hat und will beide vernichten. Nun liegt alles in der Hand von Barbara. Wird die enttäuschte Barbara so viel Kraft finden, mit Hilfe des Talismans Sankrodoms Herrschaft zu beenden? Siegt die wahre Liebe?




Entstehungsgeschichte des Drehbuchs

Die Idee zum Film DER MAGISCHE TALISMAN entstand bereits Anfang 2002. In den ersten Monaten wurden nur die Eckpunkte der Handlung nieder geschrieben und später miteinander verknüpft. Dabei gab es die Schwierigkeit noch nie Dagewesenes zu erfinden. Hierbei war Peter Makal eine große Hilfe, seine Kreativität führte zu sehr originellen Ideen, die umgehend umgesetzt wurden. Die Herausforderung bestand vor allem darin, die künstlerische und technische Gestaltung mit dem Anspruch der Verständlichkeit für das Publikum unter einen Hut zu bringen. Nach zahlreichen schlaflosen Nächten und arbeitsreichen Tagen, geprägt von Umstellung und Überarbeitung der Handlung wurde diese Aufgabe gelöst. Nach einem Jahr war das dreihundertseitige Drehbuch fertig gestellt.



Die Schauspieler

Interessant ist, dass es sich bei allen Hauptdarstellern des Films in erster Linie um Theaterschauspieler und Pantomimen handelt. Dadurch gab es kaum Schwierigkeiten mit Bewegung und Mimik vor der Kamera. Auswahl und Rollenverteilung war dadurch aber nicht einfacher und beanspruchte viel Zeit. Es war aber wichtig, die Besetzung sehr überlegt vorzunehmen. Im Vorfeld der Castings wurden sehr viele Theaterstücke besucht, wobei ein besonderes Augenmerk auf Umsetzung der gespielten Rolle gelegt wurde. Auf Grundlage dieser Kriterien wurden die Rollen besetzt. Auch hier stand uns Peter Makal mit seiner vierzigjährigen Bühnenerfahrung zur Seite. Alle Schauspieler wurden in einem zweiwöchigen Workshop im Makal City Theater in Stuttgart auf ihre Rollen vorbereitet. 2004 wurde mit den Dreharbeiten begonnen.



Drehorte

Die Suche nach Drehorten ohne sichtbare Zeugen unserer modernen Zivilisation hat viel Zeit beansprucht. DER MAGISCHE TALISMAN spielt in einer mittelalterlichen Welt und bedarf einer naturbelassenen Umgebung. Die ersten Aufnahmen im Film mit der kleinen Barbara und Sankrodom sind in der Tropfsteinhöhle entstanden. Im slowakischen Kysuckom Freilichtmuseum wurden die dörflichen Szenen gedreht. Helena Kotvasová, die Museumsdirektorin, war sehr entgegenkommend und schirmte uns vom üblichen Touristenverkehr ab. Im Esslinger Mörike-Gymnasium sind in der Ferienzeit ebenfalls einige wichtige Szenen entstanden. So wurden z. B. das moderne Chemielabor zu einer mittelalterlichen Alchemiewerkstatt und die Turnhalle zum Green-Screen-Studio umfunktioniert. Die Szenen am Königshof entstanden im Heimsheimer Schloss. Die Sonnenuntergangsszene wurde in den österreichischen Alpen gedreht. Im Laufe der Dreharbeiten haben wir so tausende von Kilometern zurückgelegt und halb Europa durchreist.


Kostüme und Requisiten

Alle Kostüme sind Leihgaben des Stuttgarter Makal City Theaters. Die Herstellung der Requisiten hat ca. ein Jahr beansprucht. Hierbei standen Originalität und künstlerische Verarbeitung im Vordergrund. Der zwei Meter große magische Spiegel mit seiner goldenen Figuren- und Maskenverzierung war dabei am Aufwändigsten. Für die Sankrodom-Szenen wurde eine riesige Halle mit großen Drachenstatuen, Kerzenständern und Fahnen bestückt. Der Thron in der Mitte wurde mit silbernen Schädeln dekoriert und Drachen dienen als Armlehnen. Die Küchenszene wurde in einem mittelalterlichen Keller gedreht.